Thesen über Palästina
Auf seiner Sitzung Anfang
März 2001 in Mailand verabschiedete das Internationale Koordinierungskomitee
der ITO die folgende Resolution zu
Palästina.
1. Die
jüdische Einwanderung nach Palästina im letzten Jahrhundert hatte einen kolonialen
Charakter. Die Gründung Israels war die Geburt eines kolonialen Siedlerstaates.
Ein kolonialer Siedlerstaat beruht auf der Vertreibung der einheimischen
Bevölkerung, um Platz für die durch massive Einwanderung ins Land gebrachten
"Kolonialisten" zu schaffen und nicht auf der Überausbeutung durch
eine Kolonialmacht und eine winzige koloniale "Elite"[1].
Keineswegs kann also die Gründung des Staates Israel als ein legitimer Ausdruck
des "Selbstbestimmungsrechtes des jüdischen Volkes" gesehen werden.
Denn sie geschah durch die Unterdrückung der palästinensischen Araber, die
enteignet und von ihren Land vertrieben wurden.
Dies geschah in voller Übereinstimmung mit
den vorherrschenden imperialistischen Mächten in der Region, zu erst
Großbritannien und dann Nordamerika. Von Anfang an wurde der Zionismus vom
Imperialismus unterstützt. Er war ein entscheidendes Werkzeug bei der
Aufspaltung der arabischen Völker nach dem Ersten Weltkrieg und bei der
Unterdrückung ihrer Befreiungskämpfe vom imperialistischen Joch. Die kurze
Zeitspanne eines Konfliktes zwischen dem Zionismus und dem britischen
Imperialismus widerspricht dem nicht.[2]
Dieser Konflikt war tatsächlich entstanden, weil der britische Imperialismus
sich etwas vom Zionismus zu distanzieren versuchte, um eine größere Krise
seiner Herrschaft im Mittleren Osten zu vermeiden.[3]
Der Zionismus wechselte unverzüglich seinen Bündnispartner und verband sich mit
der imperialistischen Macht, die definitiv die führende Rolle nach dem Zweiten
Weltkrieg eingenommen hatte, mit dem US-Imperialismus. Gleichzeitig bediente
sich der Zionismus der dummen, konterrevolutionären Politik der stalinistischen
Bürokratie der UdSSR. Israels Rolle als imperialistischer Vorposten im Nahen
Osten darf nicht als eine Entartung, die mit dem ursprünglichen zionistischen
Konzept gebrochen hat, interpretiert werden, sondern dies ist die logische
Entwicklung des zionistischen Projekts selber.
Die Tragödie des monströsen Genozides an den
Juden durch den Nazifaschismus und seine Verbündeten im Zweiten Weltkrieg
kann keineswegs als Rechtfertigung für
den Zionismus und die Gründung des Staates Israel dienen. Der Zionismus ist
lange vor dem Holocaust entstanden, und der gerechtfertigte Kampf für die
Befreiung der Juden von Gewalt, Massakern und Unterdrückung, dessen Opfer sie
auch vor dem Triumph des Faschismus waren, kann keinesfalls Gewalt, Massaker
und Unterdrückung im Bündnis mit dem Imperialismus gegen andere Völker, die in
keinem Fall für die Unterdrückung der Juden verantwortlich sind, rechtfertigen.
Der direkte Kampf gegen den Antisemitismus, der nicht nur von offen rechten
Kräften vertreten wird, sondern auch bei einigen Strömungen der
"Linken"[4], kann vom
Kampf gegen den Zionismus und dessen Unterdrückung der Palästinenser nicht
getrennt werden, ohne einseitig und letztendlich heuchlerisch zu werden.
2. Der
Kampf des arabischen Volkes von Palästina gegen die israelische Unterdrückung
und für das wirkliche Recht auf nationale Befreiung und Selbstbestimmung stellt
somit einen gerechtfertigten Kampf da, den Marxisten bedingungslos
unterstützten sollten. Der palästinensische Kampf muss im Rahmen des
weitergehendes Kampf für die nationale Befreiung der arabischen Völker gesehen
werden. Die arabischen Nation, vereint durch ihre Sprache, Traditionen und
Kultur, ist durch die imperialistischen Mächte aus Machtinteresse künstlich
geteilt worden. Es reicht schon, sich die Grenzziehung der verschiedenen
arabischen Staaten anzuschauen. In den meisten Fällen sind sie absolut
künstlich mit dem Lineal auf der Landkarte in Paris oder London gezogen, um die
kolonialen Einflusssphären der Großmächte abzustecken. Dies war am deutlichsten
zu Ende des Ersten Weltkrieges, als der eindeutige Wunsch nach Einheit der
arabischen Völker, die der türkischen Herrschaft entkommen waren, schamlos von
den Siegermächten verraten wurde. Die erst 1921 festgelegten Grenzen Palästinas
sind in Wirklichkeit weitgehend künstlich gezogen worden, als Großbritannien
die Gründung des Hashemitischen Emirats von Transjordanien, des heutigen Königreichs
Jordanien betrieb. Dennoch verlief die Realität der Region und die
geschichtliche Entwicklung derart, dass im Laufe der Jahrzehnte in der ersten
Hälfte des letzten Jahrhunderts ein spezielles Gemeinschaftsgefühlt unter den
palästinensischen Arabern entstand, das durch den Kampf gegen den Zionismus
noch gefestigt wurde. Daher ist es möglich, von einem palästinensischen Volk zu
sprechen, das nicht ein Gegensatz, sondern ein spezifischer Bestandteil des
arabischen Volkes insgesamt ist. Der Kampf für die nationalen Rechte und die
Befreiung der Palästinenser ist kein Widerspruch zur nationalen Einheit und
Befreiung des gesamten arabischen Volkes, die Marxisten unterstützen müssen.
3. Revolutionäre
Marxisten müssen dafür eintreten, die Perspektive der palästinensischen
Befreiung und generell der Befreiung der Araber in den Rahmen der Strategie der permanenten Revolution
einzubetten. So betonte Leo Trotzki 1929 in den "Grundsätzen der
permanente Revolution": "In bezug auf die Länder mit einer
verspäteten bürgerlichen Entwicklung, insbesondere auf die kolonialen und
halbkolonialen Länder, bedeutet die Theorie der permanenten Revolution, dass
die volle und wirkliche Lösung ihrer demokratischen Aufgabe und des Problems
ihrer nationalen Befreiung nur denkbar ist mittels der Diktatur des
Proletariats als des Führers der unterdrückten Nation und vor allem ihrer
Bauernmassen . ... Das wiederum bedeutet, dass der Sieg der demokratischen
Revolution nur durch die Diktatur des Proletariats denkbar ist, das sich auf das
Bündnis mit der Bauernschaft stützt und in erster Linie die Aufgaben der
demokratischen Revolution löst."
Revolutionäre Marxisten müssen daher alle
illusorischen Konzepte einer Revolution in Etappen zurückweisen und den Massen
die Perspektive der Arbeitermacht und der sozialistischen Revolution aufzeigen.
Sie müssen revolutionäre marxistische Parteien schaffen, die sich in erster
Linie auf die Arbeiterklasse stützen, die politische Hegemonie über die
Arbeiter während des revolutionäres Kampfes erringen und die Massen aus dem
Einflussbereich bürgerlicher, kleinbürgerlich-nationalistischer und islamisch
fundamentalistischer Kräfte hinübergewinnen. In breiten Schichten der
arabischen Massen hat für viele Jahrzehnte eine gewisse Empfindung existiert,
die sie mit dem Kampf um nationale und soziale Emanzipation verband. Diese
Gefühle wurden von "linken" bürgerlichen und
kleinbürgerlich-nationalistischen Führern
- von Nasser bis zur Baath-Partei, von der algerischen FLN bis zu
Ghadaffi - ausgebeutet und knallhart verraten. Auch der Aufstieg des
islamischen Fundamentalismus, einer vielgestaltigen Bewegung, deren
reaktionärer Charakter angeprangert und ohne Heuchelei bekämpft werden muss,
ist mit der Desillusionierung durch die Niederlage des falschen bürgerlich-nationalen
"Arabischen Sozialismus" verbunden. Indem sie die Kämpfe für
demokratische und nationale Forderungen mit dem Kampf für soziale Forderungen
verbinden, müssen Trotzkisten in Opposition zu allen vorhandenen Führungen --
egal ob offen reaktionär oder "fortschrittlich" - ihre eigenen
Parteien aufbauen, die Führung des Proletariats und der ganzen unterdrückten
Massen erobern und sie zur sozialistischen Revolution führen.
4. Die
folgenden theoretischen Positionen wurden in den 1930er und 40er Jahren von der
IV. Internationale und ihrer palästinensischen Sektion eingenommen. Sie
richteten sich nicht nur gegen den Zionismus im allgemeinen und gegen die
zionistische Linke[5], die von der
Mehrheit der jüdischen Kolonisten unterstützt wurden, sondern auch gegen die
extreme Linke im Zionismus[6],
die mit dem sogenannten Londoner Büro[7]
verbunden war und für ein binationales Palästina eintrat.[8]
In einer Polemik gegen die letztgenannte Position auf einer Versammlung von
Vertretern arabischer und jüdischer Parteien im Jahr 1939[9],
die sich auf ein Dokument des Londoner Büros stützte, bekräftigten die
palästinensischen Trotzkisten ihre grundlegenden Positionen. In einem Text, der
in der Presse der IV.Internationale
veröffentlicht wurde, erklärten sie "ihre volle Solidarität mit
der arabischen Nationalbewegung und ihre bedingungslose Unterstützung für die
Sofortforderungen der Araber: a) ein Stopp der jüdischen Einwanderung , b) das
Verbot weiteren Landerwerbs für Juden, und c) eine arabische
Nationalregierung."
Diese Positionen wurden während der Teilung
Palästinas und der Geburt Israels 1947-48 im wesentlichen bekräftigt und der
geänderten Haltung des britischen Imperialismus angepasst, der, in einer
schwierigen Situation im Mittleren Osten, dazu überging, sich auf die arabischen
feudal-bürgerlichen Regimes zu stützen, vor allem auf das haschemitische
Königreich. Die Analyse der IV.Internationale ergab, dass es dem Imperialismus
tatsächlich gelungen war, den antiimperialistischen Emanzipationskampf der
Araber abzulenken und den Krieg von 1948/49 in einen Krieg zwischen den Agenten
des Imperialismus um die Aufteilung palästinensischen Gebietes auf Kosten der
arabischen Palästinenser umzuwandeln.[10]
Die November/Dezember Ausgabe der
"Quatriéme Internationale" - Organ des Internationalen
Exekutivkomitees - von 1947 fasste die Positionen der IV. Internationale
zusammen: "Die Haltung der IV.Internationale zur Palästina-Frage bleibt
klar und deutlich wie in der Vergangenheit. Sie bleibt in der Vorhut des
Kampfes gegen die Aufteilung und für ein vereinigtes, unabhängiges Palästina,
in dem die Massen durch die Wahlen zu einer verfassungsgebenden Versammlung
souverän über ihr Schicksal entscheiden werden. Gegen die "Effendis"
und imperialistischen Agenten, gegen die Manöver der ägyptischen und syrischen
Bourgeoisie, die versuchen, den Kampf der Massen um Emanzipation in einen Kampf
gegen die Juden zu wenden, wird die IV.Internationale den Ruf nach einer
Agrarrevolution und für den antikapitalistischen und antiimperialistischen
Kampf als wirklichem Motor der arabischen Revolution ertönen lassen. Aber sie
kann diesen Kampf nicht mit Aussicht auf Erfolg führen, ohne eine
unmissverständliche Absage an die Teilung des Landes und die Etablierung eines
jüdischen Staates."
Im Januar 1948 schloss die palästinensische
trotzkistische Gruppe ihre Thesen mit der Bekräftigung ab: "Wir müssen
den fortgeschrittensten Schichten des arabischen Proletariats und der
Intellektuellen geduldig erklären, dass militärische Aktionen mit rassistischem
Charakter die Kluft zwischen Juden und Arabern nur vertiefen und in der Praxis
zur politischen Spaltung beitragen. Dass der entscheidende Faktor und die
wirkliche Ursache für die Teilung des Landes der Imperialismus ist. Dass der
jetzige Krieg den Imperialismus nur stärken wird. Dass wir dank der
bürgerlichen und feudalen Führungen der arabischen Staaten - der Agenten des
Imperialismus - in der ersten Phase des Kampfes gegen den Imperialismus
geschlagen wurden, und dass wir uns auf einen Sieg in einer späteren Phase - also
die Einigung Palästinas und des arabischen Ostens insgesamt - vorbereiten
müssen, indem wir die einzige Kraft schaffen, die diese Ziele erreichen kann:
die vereinigte revolutionäre proletarische Partei des arabischen Ostens."
Der zweite Weltkongress der IV.Internationale,
der im April 1948 zusammentrat, fasste die grundsätzlichen Positionen unserer
Bewegung in den folgenden Sätzen zusammen: "In den arabischen Staaten
des Nahen und Mittleren Ostens und Nordafrika befürwortenen die Sektionen und
Gruppen der IV.Internationale die Vereinigung der arabischen Länder in einer
Föderation freier arabischer Republiken. Diese Sektionen kämpfen für die
Vernichtung des Imperialismus - des britischen und französischen - und gegen
die imperialistische Intervention der USA, gegen die Kollaboration der
Großgrundbesitzer mit den Imperialisten und gegen ihr Werkzeug - die Arabische
Liga - für eine verfassungsgebende Versammlung und weitest gehende
Demokratie."
"Im Bezug auf Palästina
verwirft die IV.Internationale die "zionistische" Lösung der
jüdischen Frage als utopisch und reaktionär. Die IV.Internationale erklärt,
dass die völlige Zurückweisung des Zionismus die Grundvoraussetzung für eine
Verbindung der Kämpfe der jüdischen Arbeiter mit dem emanzipatorischen, sozialen
und nationalen Kampf der arabischen Arbeiter ist. Sie erklärt, dass es zutiefst
reaktionär ist, eine jüdische Einwanderung nach Palästina zu fordern, so, wie
es generell reaktionär ist, nach einer Einwanderung von Unterdrückern in kolonisierte Ländern zu rufen. Sie
bekräftigt, dass die Frage der Immigration und der Beziehungen zwischen Juden
und Arabern erst nach der Vertreibung des Imperialismus von einer frei
gewählten verfassungsgebenden Versammlung mit vollen Rechten für die Juden als
nationaler Minderheit in angemessener Weise entschieden werden kann."
Hier wird die Zentralität einer
revolutionären Perspektive des Kampfes für die Befreiung Palästinas im größeren
Rahmen des Befreiungskampfes gegen den Imperialismus und seine örtlichen
Handlanger bestätigt. Die verfassungsgebende Versammlung der Palästinenser wird
als Instrument der anti-imperialistischen Vereinigung der Massen und als
Konkretisierung der in der Resolution
von 1939 geforderten "arabischen Nationalregierung" genannt.[11]
Die Erklärung lehnt eine wie auch immer geartete jüdische Immigration und die
Gründung des Staates Israel ab. Gleichzeitig kämpften die Trotzkisten in den
USA für offene Grenzen vor allem für jüdische Flüchtlinge.
5. Die
grundlegenden programmatischen Bestandteile in der allgemeinen Haltung, die die
trotzkistische Bewegung während Gründungsphase des zionistischen Staates
einnahm, behalten vollständig ihre Gültigkeit. Es ist notwendig, sie vor dem
Hintergrund der geschichtlichen Entwicklung der letzten 50 Jahre und der
Realität der gegenwärtigen Situation weiter zu entwickeln und zu bestätigen.
Dies bedeutet, dass die Positionen
revolutionärer Marxisten zur "Intifada" und zur Palästinafrage im
allgemeinen die Folgenden sind:
a) Die Trotzkisten erklären ihre
vollständige, bedingungslose Unterstützung für den Aufstand der Araber in
Palästina und für dessen Vorwärtstreiben "by any means necessary".[12]
b) Der Kampf für die Selbstbestimmung und
Befreiung des palästinensischen Volkes von der zionistischen Unterdrückung und
für die Errichtung eines unabhängigen arabisch-palästinensischen Staates ist geschichtlich völlig gerechtfertig und
fortschrittlich.[13] In diesem
Zusammenhang unterstützen Trotzkisten das vollständige Rückkehrrecht aller
palästinensischen Flüchtlinge, in das historische Palästina[14],
aus dem sie oder ihre Vorfahren durch die zionistische Offensive vertrieben
wurden, sowie die Rückgabe ihres geraubten Besitzes oder finanzielle
Entschädigung, wenn die Rückgabe nicht möglich ist und angemessene
wirtschaftliche Unterstützung der Rückkehr auf Kosten des Zionismus und
Imperialismus.
c) Trotzkisten lehnen die Perspektive des
Oslo-Abkommens, des Clinton-Plans oder ähnlicher Projekte ab, die auf die
Schaffung eines palästinensischen "Bantustans" hinauslaufen, also auf
einen palästinensischen Staat auf einem kleinen Teil des historischen Palästina
unter weitgehender israelischer militärische Kontrolle, dessen Grenzen im Namen
der "nationalen Sicherheit" von den zionistischen Streitkräften
kontrolliert werden, ohne jede wirtschaftliche Lebensfähigkeit, als Objekt
einer nicht hinzunehmenden Reihe äußerer, innerer, militärischer und
politischer Einschränkungen. Dies würde nur ein formal unabhängiger Staat sein,
ein "Indianerreservat" mit billigsten Arbeitskräften für den israelischen
Kapitalismus.
d) Trotzkisten weisen auch die Perspektive
eines palästinensischen Kleinstaates in den Grenzen der 1967 von Israel
besetzten Gebiete zurück, wie es heute das Ziel der Arafat-Führung ist. Die
Schaffung eines solchen Staates auf weniger als einem Viertel des Gebietes des
historischen Palästinas würde nicht die wirkliche Realisierung des Wunsches
nach nationaler Befreiung der palästinensischen Araber bedeuten. Vor allem
würde dies die Perspektive einer Rückkehr der Flüchtlinge verneinen.
e) Die Perspektive der Befreiung der
Palästinenser und die Gründung ihres eigenen unabhängigen Staates beinhaltet
die Zerstörung des zionistischen Staates Israel, der von seiner Natur aus ein
künstliches Gebilde ist, das die arabischen Palästinenser unterdrückt und als
imperialistischer Brückenkopf in der ganzen Region des Mittleren Ostens dient.
Diese Zerstörung des zionistischen Staates bedeutet nicht, dass die
demokratischen Rechte der in Palästina lebenden Juden geleugnet werden. Deren
Anwesenheit ist heute eine geschichtliche Tatsache, die anerkannt und
respektiert werden muss. Nichtsdestotrotz müssen die nationalen Rechte der
Juden in Palästina untergeordnet werden unter das an erster Stelle kommende
Rechte der unterdrückten arabischen Palästinenser auf Selbstbestimmung und
Gründung eines unabhängigen Staates.
f) Der palästinensische Befreiungskampf kann
nicht isoliert gewonnen werden. Er benötigt die Unterstützung und Rückendeckung
der arabischen Massen. Die revolutionäre Mobilisierung der Araber darf nicht
nur auf der Grundlage der Solidarität mit den Palästinensern aufbauen, sondern
ebenso auf der antiimperialistischen Befreiung der arabischen Nation als
ganzes.
g) Aber die vollständige und endgültige
Befreiung der Palästinenser ist im kapitalistischen Rahmen nicht durchsetzbar.
Die einzige realistische Lösung wird durch die Strategie der permanenten
Revolution aufgezeigt. Tatsächlich ist die Zerstörung des zionistischen
Staates, ebenso, wie die Vereinigung der arabischen Nation undenkbar ohne eine
sozialistische Revolution. Die Perspektive kann nur die eines sozialistischen
Palästinas sein, das in eine arabische Nation auf sozialistischer Grundlage
eingebettet ist.
h) Dieser revolutionäre Prozess kann und muss
wechselseitig de ganzen Mittleren Osten und Nordafrika einbeziehen und eine
politische und wirtschaftliche Einheit schaffen, die stark genug ist, um gegen
die imperialistische Reaktion zu bestehen. Die Perspektive muss daher eine
Sozialistische Föderation des Mittleren Ostens und Nordafrika sein, die auf freiwilliger
Basis die verschiedenen Völker der Region vereint, darunter auch diejenigen,
die wie die Berber und Kurden heute noch von arabischen Regimes unterdrückt
werden.
Um dieses Programm umzusetzen ist die
Schaffung einer neuen Führung für die Massenbewegungen notwendig - einer
Führung, die für den Sturz nicht nur des israelischen Regimes, sondern auch der
bürgerlichen, feudal-bürgerlichen, klerikal-bürgerlichen und kleinbürgerlichen
Regime der arabischen Ländern und der anderen Staaten der Region kämpft.
Diese Regimes sind direkte Agenten der
imperialistischen Herrschaft oder allenfalls auf demagogische und zufällige
Weise "antiimperialistisch". Sie sind Reaktionäre und Unterdrücker
der Massen. Sie sind die Garanten für die Ausbeutung des Proletariats und
Halbproletariats in ihren jeweiligen Ländern.
Daher ist es notwendig, revolutionäre
marxistische Parteien, die in einer wiedergegründeten IV.Internationale
vereinigt sind, aufzubauen. Solche Parteien stützen sich in erster Linie auf
das Proletariat eines jeden Landes. Sie kämpfen für die Hegemonie der
Arbeiterklasse in der antiimperialistischen Massenbewegung und heben sich ab
von allen gegenwärtigen Führungen, von den "reaktionären" wie den
islamischen Fundamentalisten ebenso, wie von bürgerlichen oder kleinbürgerlichen
"fortschrittlichen" Führungen wie der Arafat-Führung. Diese Parteien
verbinden auf dialektische Weise nationale und demokratische mit sozialen
Forderungen. Sie führen die Revolution zum Sieg und treiben sie ohne
Unterbrechung zur sozialistischen Revolution weiter. "Die Diktatur des
Proletariats, das als Führer der demokratischen Revolution zur Herrschaft
gelangt ist, wird unvermeidlich und in kürzester Frist vor Aufgaben gestellt
sein, die mit weitgehenden Eingriffen in die bürgerlichen Eigentumsrechte
verbunden sind. Die demokratische Revolution wächst unmittelbar in die
sozialistische hinein und wird dadurch allein schon zur permanenten
Revolution" (Trotzki, Was ist nun die Permanente Revolution -
Grundsätze)
6. Ein
komplexer Aspekt bei der Problematik des palästinensischen nationalen
Befreiungskampfes betrifft die konkrete Umsetzung der nationalen
Selbstbestimmung und die Schaffung eines unabhängigen Palästinenserstaates vor
dem Hintergrund der Anwesenheit der jüdischen Bevölkerung auf dem Territorium
des historischen Palästina. Die IV.Internationale hat in den 40er Jahren, in
Fortsetzung ihrer Linie der 30er Jahre, zur Lösung dieser Frage korrekterweise
die Forderung nach einer verfassungsgebenden Versammlung für Palästina in den
Mittelpunkt gestellt. Die nationale Zusammensetzung der palästinensischen
Bevölkerung zu dieser Zeit - etwa 70% Araber und 30% Juden - lies diese
Forderung logischerweise zum Ausdruck nationaler Selbstbestimmung der
arabischen Bevölkerung Palästinas werden[15]
Diese Situation hat sich durch die
geschichtliche Entwicklung, die Festigung Israels als Unterdrückerstaates der
Palästinenser und durch demographische Veränderungen tiefgreifend verändert.[16]
Die politischen Antworten für dieses Problem
sind insbesondere auch bei denjenigen Kräften, die sich auf den Trotzkismus
berufen, vielfältig und widersprüchlich.
Das eine Extrem wird von dem Komitee für eine
Arbeiterinternationale und seiner Sektion in Israel vertreten.[17]
Ihr Standpunkt ist derjenige eines "sozialistischen Palästinas" neben
einem "sozialistischen Israel. Diese Position stellt eine
"sozialistische" Variante der Perspektive eines Ministaates dar. Sie
bedeutet in der Realität eine Anpassung an den zionistischen Staat und muss von
daher zurückgewiesen werden.
Das andere Extrem ist die Position der
Strömung "Morenistischen" Ursprungs. In ihrer Erklärung vom 13.
Oktober 2000 greift die Internationale Arbeiterliga (LIT) die Arafat-Führung
heftig wegen ihres Verzichts auf die Palästinensische Nationalcharter von 1964
(modifiziert 1968/69) an. Der Text bekräftigt: "Diese Charter geht
korrekterweise von der Position einer Nichtanerkennung des Staates Israel aus
und befürwortet die Verteidigung eines säkularen, demokratischen und
nicht-rassistischen Palästinas, in dem Araber und Juden zusammenleben, die
Zerstörung des Staates Israel und die Vertreibung der Zionisten. Juden, die aus
religiösen Gründen dort leben wollen, können friedlich in diesem säkularen
palästinensischen Staat bleiben." Sicherlich sind diejenigen Juden, die
ausschließlich aus "religiösen Gründen" in Palästina bleiben wollen,
lediglich eine kleine Minderheit der jüdischen Bevölkerung. Tatsächlich scheint
die LIT in offensichtlicher Fortführung ihrer früheren Positionen die
Vertreibung der Mehrheit der jüdischen Bevölkerung aus Palästina vorzuschlagen.
Dies ist - mit einigen Zweideutigkeiten und den verschiedenen Haltungen der
unterschiedlichen PLO-Strömungen - die historische Position der
Palästinensischen Nationalcharter, die nur diejenigen Juden als "Palästinenser"
betrachtet, die "vor Beginn der zionistischen Invasion normal in Palästina
gewohnt haben".[18]
Dadurch wird dies nicht automatisch eine richtige Position. Natürlich
verwechseln wir diese Hypothese nicht mit der Perspektive eines Massakers und wir
kennen Beispiele, dass Kolonialisten vertrieben wurden, ohne dass dies in einer
geschichtlichen Tragödie endete. So die Vertreibung der "pieds noir"
aus Algerien nach 1962. Wir können uns auch vorstellen, dass diese Ausweisung
mit der Perspektive der Öffnung der US-Grenzen für die Vertriebenen verbunden
wird. Ein Teil der Juden, insbesondere die neueren Einwanderer aus Russland,
wäre vielleicht bereit, freiwillig auszuwandern, wenn ihm die Möglichkeiten
dazu geben würden.
All dies im Kopf sollten revolutionäre
Marxisten diese Position mit aller Entschiedenheit zurückweisen. Diese Position
bedeutet für diejenigen Trotzkisten, die sie übernommen haben, eine unkritische
Anpassung an die (ehemalige) Haltung des kleinbürgerlichen Nationalismus. Diese
Position verhindert offensichtlich jegliche Aussicht auf eine Beteiligung von
Teilen der jüdischen Arbeiter und Jugendlichen an den antikapitalistischen und
antiimperialistischen Kämpfen, was eine Notwendigkeit für die Perspektive der
sozialistischen Revolution ist. Die Anwesenheit der Juden in Palästina ist eine
historische Tatsache und es kann weder das Ziel revolutionärer Marxisten noch
der palästinensischen Araber sein, sie rückgängig zu machen. Eine Ausnahme
bilden natürlich einzelne besonders reaktionäre Gruppen, offene Rassisten und
Faschisten, die sicherlich nicht nur von der West Bank und Gaza, sondern aus
Palästina insgesamt vertrieben werden müssen. Positionen, die die Vertreibung
einer Mehrheit der Juden aus Palästina befürworten, brechen gänzlich mit den
oben dargestellten traditionellen Positionen des Trotzkismus, die, trotz der
Verurteilung des Zionismus, der Gegnerschaft zur Gründung Israels und der
Befürwortung eines jüdischen Einwandererstopps nach Palästina anerkannten, dass
die bereits anwesenden jüdischen Einwanderer (egal ob Zionisten oder nicht) ein
Bleiberecht "mit allen Rechten als eine nationale Minderheit" hatten.
Wenn diese Haltung vor 50 Jahren korrekt war - und das war sie - macht es
absolut keinen Sinn, sie heute zu ändern, wo ein großer Teil der Juden in
Israel eine tiefe Verwurzelung im palästinensischen Gebiet hat.
Einige andere Strömungen, die sich auf den
Trotzkismus berufen wie die "Spartakisten" und die "Liga für
eine Revolutionär Kommunistische Internationale"[19]
fordern als Lösung einen "binationalen Arbeiterstaat". Dies ist eine
Übernahme der oben dargestellten Haltung der äußersten linken Zionisten vor der
Entstehung Israels und bedeutet somit trotz aller "revolutionärer"
Rhetorik eine Anpassung an den Zionismus.
Diese Position steht völlig den Parolen und Zielen des palästinensischen
Aufstandes entgegen, der legitimer Weise die Schaffung eines unabhängigen
palästinensischen Staates fordert und nicht eine "binationale"
Lösung, selbst, wenn diese "proletarisch" oder
"sozialistisch" wäre.
Die Position der Genossen von den "Militants for the Forth
International", die in Israel aktiv sind und die "Bewegung für die
Wiedergründung der IV.Internationale" unterstützen, in der auch unsere
Strömung teilnimmt, entspricht offensichtlich der gerade angeführten Haltung.
Ohne den Klassencharakter des neuen Staates klar zu benennen, fordern sie eine
"verfassungsgebende Versammlung für Palästina" (in Anbetracht der
geschichtlichen Entwicklung logisch) in einer Weise, dass dies als die "binationale"
Lösung unter negativen Vorzeichen erscheint.
Eine Position "Lambertistischen"
Ursprungs, die bei früheren Gelegenheiten aufkam, versucht die Problematik
einer lebensfähigen generellen Orientierung durch den Ruf einer
"verfassungsgebenden Versammlung" nicht nur für Palästina sondern
auch für Jordanien zu lösen. Wenn dieser territoriale Rahmen politisch
überzeugend wäre, könnten wir mit einer Orientierung konfrontiert werden, wie
die IV.Internationale in den 1940er Jahren. Leider ist dies nicht der Fall. Wie
wir in Punkt zwei dargelegt haben, hat die Geschichte ein eigenständiges
palästinensisches Volk geschaffen, das sich in das allgemeine arabische Volk
eingliedert. Heute existiert keine einheitliche und eigenständige
palästinensisch-jordanische Identität. Palästina und Jordanien waren unter
britischer Herrschaft lediglich zwischen 1918 und 1921 vereinigt. Es ist kein
Zufall, dass die historischen Positionen und Parolen der IV.Internationale sich
immer nur auf die Zeit des britischen Mandates über Palästina von 1921 bis 1947
bezogen und den Geheimvertrag zwischen der jordanischen Monarchie und dem
Zionismus über die Teilung Palästinas verurteilten. Als Jordanien nach dem
1948/49er Krieg die West Bank annektierte, bedeutete dies eine bis heute
unvergessene neue, wenn auch anders geartete Unterdrückung der Palästinenser
und ihrer nationalen und demokratischen Rechte. Daher steht auch die
letztgenannte Haltung den Forderungen und Befindlichkeiten der Intifada
entgegen, deren Ziel die Realisierung der Selbstbestimmung und die Schaffung
eines wirklichen Staates der palästinensischen Araber ist, und nicht von
anderen.
Realistisch gesehen stellen wir als ITO fest,
dass es falsch ist, angesichts der komplexen Problematik heute eine präzise
Lösung vorzugeben. Wir stellen im Hinblick auf Losungen und Perspektiven fest,
dass eine solche Vorgabe von den in Punkt 5 genannten Prinzipien abweichen
würde, sowie von dem Recht des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung.
Als einzige Ausnahme pochen wir auf die
Anerkennung des Bleiberechts der Juden in Palästina mit vollen demokratischen
Rechten. Wir kennen heute den genauen Weg und den Zeitpunkt der Realisierung
eines unabhängigen sozialistischen Palästinas nicht und von daher auch nicht
die genauen Umstände, die die Art der Realisation des palästinensischen
Selbstbestimmung ermöglichen werden. Die unterdrückte arabische Bevölkerung hat
das Recht, über die Art und Weise der Beziehung zu den Juden zu entscheiden.
Wie die Erklärung der IV.Internationale von 1948 ausführt, soll die genaue Form
des Beziehung zwischen Arabern und Juden durch die verfassungsgebende
Versammlung nach Vertreibung des
Imperialismus entschieden werden.
Es besteht die Möglichkeit, dass durch eine
sozialistische Revolution, die Vertreibung der offen reaktionären und
rassistischen Sektoren der jüdischen Bevölkerung und demographische
Veränderungen derartige Bedingungen geschaffen werden, dass ein einheitlicher
Staat, der den Juden als nationaler Minderheit demokratische Rechte garantiert,
dem Wunsch nach einem unabhängigen arabischen Palästina entspricht. Es wäre
auch möglich, dass im Rahmen der arabischen Revolution Voraussetzungen dafür
geschaffen werden, dass die verschiedenen Besonderheiten innerhalb der
arabischen Nation sich auf einer anderen territorialen Grundlage präsentieren,
wie heute und die Entstehung größerer territorialer Zusammenhänge ermögliche,
als wir sie anfangs annahmen (z.B. Jordanien-Palästina).
Es ist weiterhin möglich, dass die
Palästinenser entscheiden, dass die Schaffung eines unabhängigen Staates einen
von den Juden getrennten Staat erfordert und daher Palästina geteilt wird: in
einen größeren Teil des Gebiets mit einer vorherrschend arabischen Bevölkerung
und ein kleinerer Teil mit einer vorherrschend jüdischen Bevölkerung. Dies wäre
- vor dem Hintergrund der Erfahrungen in der UdSSR - die Form einer autonomen
Region oder Republik innerhalb einer vereinigten arabischen Sozialistischen
Republik oder ein Bundesstaat im größeren Rahmen einer Sozialistischen
Föderation des Mittleren Ostens und Nord Afrika.
Letzten Endes ist es sogar möglich, wenn auch
unwahrscheinlich, dass der Kampf für die sozialistische Revolution unter dem
palästinensischen Proletariat und den Massen einerseits und dem jüdischen
Proletariat andererseits ein solches Gefühl der Zusammengehörigkeit schafft,
dass das palästinensische Volk als Lösung einen binationalen Einheitsstaat
wählt. Auch in diesem Fall gäbe es unterschiedliche Möglichkeiten der
Verbindung zu einer Vereinigten Arabischen Sozialistischen Republik und einer
Sozialistischen Föderation des Mittleren Ostens und Nordafrikas.
Die Geschichte wird diesen zentralen Knoten
lösen. Die Trotzkisten kämpfen darum, die Massen zur sozialistischen Revolution
zu führen. Auf dieser Grundlage erstellen sie die notwendigen Strategie und
Taktik. Aber sie geben nicht vor, für alle Probleme ihre speziellen Lösungen
erzwingen zu wollen. In Palästina werden zum Zeitpunkt des revolutionären
Sieges die Palästinenser in freier Selbstbestimmung und bei Respektierung der
Rechte der Juden die Entscheidungen treffen.
[1] Dies war auch bei
den englischen Kolonien in Nordamerika und Ulster sowie den ursprünglichen
Burenkolonien in Südafrika der Fall.
[2] 1939 bis 1948, im
Besonderen nach 1943.
[3] Vor allem nach dem
großen Araberaufstand in Palästina 1936 bis 1939.
[4] So einige
Stalinisten und "Antiimperialisten".
[5] Arbeiterpartei und
Histradut-Gewerkschaft.
[6] Linke Poale Zion und
Hashomer Hatzair/Sozialistische Liga.
[7] Internationalen
Koordinierungsinstanz der zentristischen Parteien in den 1930er Jahren.
[8] Zumindest bis 1947.
[9] Nach dem großen
Araberaufstand von 1936-39.
[10] Der Agenten des
US-Imperialismus im aufstrebenden Staat Israel und des britischen Imperialismus
in den arabischen Ländern.
[11] Diese Losung wird
verständlich vor dem Hintergrund, dass 70% der Einwohner Palästinas Araber sind
und der Text von den Rechten der jüdischen Bevölkerung als einer
"nationalen Minderheit" spricht.
[12] Mit der Ausnahme
eindeutiger Terrorakte gegen die israelische Zivilbevölkerung.
[13] Dies ist die
Hauptforderung der gegenwärtigen Revolte.
[14] Sowohl innerhalb der
Grenzen Israels vor 1967 als auch in die besetzten Gebiete.
[15] Nicht zufällig, wie
die Texte dieser Zeit zeigen, die von den Rechten der Juden als einer
"nationalen Minderheit" sprechen.
[16] Heute leben auf dem
Gebiet des historischen Palästinas fünf Millionen Juden und vier Millionen
Araber. Darin sind die Flüchtlinge auf der West Bank und in Gaza
eingeschlossen. Weitere drei Millionen palästinensische Flüchtlinge leben auf
den Mittleren Osten verteilt und es ist unwahrscheinlich, dass sie alle in ihre
ursprüngliche Heimat zurückkehren wollen.
[17] CWI, in der
Vergangenheit auch nach dem Namen der Zeitung seiner stärksten Sektion in
Großbritannien als "Militant" bekannt. In Deutschland Sozialistische
Alternative Voran SAV.
[18] Und damit auch deren
Vorfahren, da die zionistische Invasion mit der Balfour Erklärung von 1917
einsetze.
[19] Nach dem Namen ihrer britischen Sektion auch als "Workers Power" bekannt, in Deutschland die "Gruppe Arbeitermacht".